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Essay über Faramir in Buch und Film von
Faramirswife
Einleitung:
Den meisten Lesern der Trilogie ist wohl ein Charakter neben all den
Aragorns, Frodos und Sams besonders positiv aufgefallen: Faramir. Er taucht
unerwartet gegen Ende des Buches „Die Zwei Türme“ auf und hilft dort den Hobbits
weiter. Viele Leser bewundern den Edelmut dieses Charakters. Doch in den Filmen
Peter Jacksons erleben wir einen anderen, viel dunkleren Charakter, was bei
nicht wenigen Buchfans zu Protesten führte. Warum und wieso die Änderungen des
Charakters nicht so übel sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen, wird hier
in diesem Aufsatz aufgeführt..
Faramir im Buch:
Auf dem
ersten Blick ist der Leser genauso wie die Hobbits erst einmal mißtrauisch, weil
der maskierte und zunächst etwas bedrohlich erscheinende Faramir schließlich der
Bruder Boromirs ist, der ja bekanntlich den Ring der Macht an sich reißen
wollte.
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Doch dann geschieht etwas recht Unerwartetes: Faramir entpuppt sich als nobler
Charakter, der nicht im Traum daran denkt, den Ring zu nehmen. Wir erleben einen
weisen, scharfsinnigen, jungen Heermeister im Buch, der die Gefahr des Ringes
sofort erkennt und diesen daher nicht einmal sehen will. Die Hobbits fassen
Vertrauen zu ihm und gelangen schließlich als Gäste in die geheime Festung der
Waldläufer Henneth Annûn. Dort werden die müden Wanderer bewirtet und lauschen
den Geschichten des belesenen Faramirs. Frodo ist sogar der Meinung, dass der
junge Mann Gandalf gar nicht so unähnlich ist. Später wird auch noch Gollum
eingefangen, der jedoch auf Faramirs Geheiß von den Waldläufern schonend
behandelt wird.
Nun lernen wir eine weitere Gabe Faramirs kennen: er versteht in
den Herzen anderer zu lesen und so erkennt er bald, dass Gollum ein Schurke ist.
Er warnt Frodo und Sam vor der verschlagenen Kreatur. Doch nichtsdestotrotz
benötigen die Hobbits auch weiterhin Gollum als Führer. Faramir gibt ihnen
Proviant und besondere Wanderstäbe mit auf ihren Weg nach Mordor.
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